🔴 Vom Imbiss zum Nazitreff?
Das rote Haus am Grimmaer Bahnhof sorgt für Fragen. Im Zusammenhang mit dem Gebäude stehen Personen, die auch im Umfeld der sogenannten „Sächsischen Separatisten“ eine Rolle spielen. Gleichzeitig ist öffentlich bislang nicht eindeutig geklärt, welche konkrete Nutzung für das Gebäude vorgesehen ist.
Wir finden: Genau deshalb darf die Stadt nicht wegschauen.
Ein Blick nach Pirna zeigt, wie sich Immobilien zu festen Anlaufpunkten der extrem rechten Szene entwickeln können. Das „Haus Montag“ ist dafür ein Beispiel – und auch dort gibt es Verbindungen zum Umfeld der Familie Hättasch.
Unser Stadtrat Jonas Siegert hat die Thematik deshalb bereits mehrfach gegenüber Stadtrat und Stadtverwaltung angesprochen.
Wir wollen nicht erst reagieren, wenn sich eine solche Struktur etabliert hat. Wir wollen frühzeitig hinschauen, Transparenz schaffen und prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten die Stadt hat.
Denn Grimma ist mehr als ein Ort auf der Landkarte. Es ist unsere Stadt. Und wir überlassen keinen Ort den Nazis.
👉 In unserem Beitrag zeigen wir, was über das rote Haus bekannt ist, was wir noch nicht wissen und welche Möglichkeiten die Stadt hat.






Quellen:
taz – „Ex-Senator finanziert Rechtsextreme: Peter Kurth gab 100.000 € für Projekt von Terrorverdächtigen“ (12.11.2024)
LVZ – „Häuserkampf und Hausprojekt: Die Aktivitäten der Sächsischen Separatisten im Muldental“ (14.11.2024)
taz – „Terrorvorwurf gegen AfD-Politiker: Die nicht so ganz anständige Familie Hättasch“ (16.03.2026)
Sächsischer Verfassungsschutzbericht 2024
Gemeinsames Lagebild der ostdeutschen Innenministerien – „Rechtsextremistisch genutzte Immobilien“ (17.06.2024)