
Immer wieder gibt es in Grimma Aktionen die zeigen wie bunt und vielfältig unsere Stadt ist.
Sei es ein Demokratiefest, das Crossover oder Kunstaktionen.
Dieses Bild entstand 2023 auf dem „Fest der Demokratie“ als Gegenprotest zum damaligen AfD-Sommerfest.

Wir sind mehr PUNKT.
In Grimma gibt es zahlreiche Menschen, welche sich entschieden gegen Rechtsextremismus stellen. Immer wieder kommen hunderte Personen auf Kundgebungen zusammen und verteidigen unsere Grundwerte.
Dieses Bild entstand 2024, als in Grimma über 800 Menschen gegen die AfD demonstrierten.

Unser Stadtbild ist bunt.
Jugendliche sind kreativ und haben Ideen wie sie sich beteiligen können.
Regelmäßig entstehen schöne Kunstwerke und bringen Farbe und Leben in eine graue Umgebung.
Dieses Meisterwerk entstand vor einigen Jahren am Nicolaiplatz und schmückt diesen noch heute.

Ja, wir leben in finanziell angespannten Zeiten. Aber als Reaktion darauf drei Kindertagesstätten dicht zu machen, ist definitiv der falsche Ansatz. Kitas sind mehr als Betreuungseinrichtungen.
Der Stadtrat hat 2026 mehrheitlich für die Schließung der Kitas in Cannewitz (Foto), Haubitz und Fremdiswalde gestimmt.

Als Kurt Hättasch 2025 verhaftet wurde, blieb ein öffentlicher Aufschrei aus Grimma aus.
Erst als wir vor der Stadtratssitzung mit 100 Menschen demonstrierten, wurde ein zartes Statement verlesen. Auch heute distanziert sich kaum jemand aus Verwaltung oder Rat gegen ihn.
Das Bild entstand als er unterwegs zu einer Veranstaltung bei Götz Kubitschek war.
Foto: ObjektivOst

Seit Jahren herrscht Stillstand, wenn es darum geht Orte für Jugendliche zu schaffen. Es wird immer viel geredet, aber gemacht eher weniger.
Das Teletubbyland steht symbolisch für die nicht vorhandenen Räume für Jugendliche.

„Die“ schaffen eine Jugendkultur in Grimma.
„Die“ machen Angebote.
„Die“ kümmern sich um das Objekt, sonst würde es nämlich zerfallen.
Die Alte Spitzenfabrik bietet Jugendlichen die Möglichkeit sich frei zu entfalten, organisiert Veranstaltungen und leistet enorm wichtige Arbeit.

Braucht es die überhaupt? Eine berechtigte Frage. Die Planung verschlingt jetzt schon mehrere hunderttausend Euro und dann nochmal Millionen für den Bau. Aber egal ob man dafür oder dagegen ist: Seit Jahren wird geredet und versprochen, aber die Öffentlichkeit hat den Eindruck es passiert nichts.

Grechwitz steht symbolisch für alle Orte an denen Bürgerinnen und Bürger sich für einen Spielplatz einsetzen und gegen Wände reden. Gemessen an den sonstigen Ausgaben der Stadt, ist solch ein Bau eine minimale Position. Aber wenn es keine Fördermittel gibt, übernimmt die Stadt nichts. Stattdessen müssen Bürgerinnen und Bürger selbst auf Geldsuche gehen.
